Ferien in Seefeld
Samstag, 11.6. – Die Anreise
Dieses Jahr verbringe ich schon das vierte Mal die Mikadoferien in Seefeld. Um 6.30 Uhr stand ich auf und frühstückte mit Heidi. Um halb neun machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt, dem Carparkplatz, wo uns Renaldo erwartete. Die Reise nach Seefeld erschien mir länger als sonst. Beim Bodensee machten wir den Mittagshalt, danach ging die Reise weiter. Vor Seefeld erlitten wir eine Panne, weshalb wir später als geplant beim Hotel Central ankamen. Um 18.30 Uhr gab es Nachtessen und um 21.30 Uhr gingen wir noch ein wenig spazieren. Danach fiel ich müde ins Bett.
Sonntag, 12.6. – Um den Wildsee
Der Tag startete um 10.00 Uhr mit einem Rundgang um den Wildsee. Um die Mittagszeit assen wir unsere mitgebrachten Sandwiches, denn wir hatten ein kleines Picknick. Meines hatte die Form wie die Sonne und war mit Käse und Gurken gefüllt. Beim Weiterlaufen kam der Wunsch nach Abkühlung, denn wir sahen einen Swimmingpool. Leider hatte ich meine Badesachen nicht dabei. Beim Seebad-Restaurant assen wir noch ein Glace und nahmen dann den restlichen Weg zum Hotel unter die Füsse. Im Hotel habe ich mich frisch gemacht und ging noch etwas bummeln, da in Seefeld die Läden auch am Sonntag geöffnet sind. Heute wurden wir schon um 18.00 Uhr zum Essen geladen, da noch eine andere Reisegruppe aus Solothurn verpflegt werden musste. Renaldo und ich genossen den Fisch mit Tomatenrisotto und Bohnen.
Montag, 13.6. – Oberammergau
Schon um 9.45 Uhr versammelten wir uns beim Bus. Heute begleitet uns Roland, unser Reiseführer, nach Bayern. In Oberammergau bestaunten wir die wunderschön bemalten Häuser, die sogenannte Lüftmalerei. Auch für seine Schnitzereien ist dieses Dorf bekannt. In vielen Läden sind Objekte aus Holz ausgestellt: Figuren, Schwarzwälderuhren und noch vieles mehr. Der nächste Ort, den wir besuchten, war Garmisch. Auf dem Parkplatz bei der Sprungschanze wurden wir vom Platzwart schroff abgewiesen. Deshalb fuhren wir weiter zum Kloster Nettal, welches eine gewisse Ähnlichkeit mit Einsiedeln aufweist, jedoch keine Zwillingstürme hat. Im Innenhof stärkten wir uns mit einem Sandwich, bevor wir die Kirche besichtigten. Diese Klosterkirchen mit ihrem zur Schau gestellten Prunk und Gold weisen immer eine gewisse Überheblichkeit aus gegenüber dem gemeinen Volk dannzumal. Der letzte Ort unserer Tagesreise war Mittenwald, ein Shoppingparadies. Danach fuhren wir nach Seefeld zurück.
Dienstag, 14.6. – Pertisau /Achensee
Um halb sieben schälte ich mich aus den Federn und weckte meine Lebensgeister unter der Dusche. Gut gelaunt begab ich mich zum Frühstück. Bereits um 8.45 Uhr starteten wir mit dem Bus nach Pertisau am Achensee. Die Rundfahrt um den wunderschönen See, der von hohen Bergen umgeben ist, dauerte eine Stunde. Wieder in Pertisau angekommen, stiegen wir in den Bus und wurden auf die Gramaialm gefahren. Und schon war es wieder Mittag und wir erhielten eine Käse-/Fleischplatte mit Brot, um unsere knurrenden Mägen zu beruhigen. Gleich wie die Tiere, Ziegen und Schafe, genossen wir hier die schöne Zeit. Etwas später fuhren wir nach Seefeld zurück.
Mittwoch, 15.6. – Käsereibesuch
Unser Tag startete um 9.45 Uhr mit einer Busfahrt auf die Schönangeralm. Als wir nach einer langen Autobahnfahrt von fast zwei Stunden durch schöne, idyllische Täler fuhren, kamen wir bei der Schaukäserei an. Bei der Ankunft wurden wir von Hans, dem Käser, ganz herzlich begrüsst. Er hat uns viel über die Herstellung und Lagerung bis zur Reife des Käses erzählt. Später gingen wir zum Mittagessen ins Almrestaurant, wo jedermann bestellen konnte, was er oder sie mochte. Mir behagte eine Spargelcremesuppe, die schön und appetitlich mit einem Rahmhäubchen drauf angerichtet, serviert wurde. Als Dessert gönnte ich mir einen Coupe Dänemark. Dann machten wir uns wieder auf den langen Weg bis Seefeld.
Donnerstag, 16.6. – Fronleichnam
Heute war kein Ausflug geplant, sondern ein Ruhetag in Seefeld vorgesehen. Wir besuchten die Fronleichnam-Prozession bei der kleinen Kapelle. Zum Glück hatte ich in weiser Voraussicht die Regenjacke dabei, denn es begann zu regnen. Die Prozession bewegte sich Richtung Dorf und wir kehrten ins Hotel zurück. Gerade rechtzeitig zum Mittagessen trafen wir ein und konnten uns am Tisch vor einen Teller feiner Spaghetti setzen. Am Nachmittag schaute ich im Zimmer fern. Später ging ich noch auf einen Spaziergang mit Ronaldo und Roger. Wir spazierten dem Wildsee entlang. In einem Restaurant kehrten wir ein und liessen es uns gut gehen.
Freitag, 17.6. – Kutschenfahrt
Für den heutigen Tag in Seefeld war eine Kutschenfahrt auf die Wildmoosalm geplant. Ich fühlte mich etwas unwohl und hatte starken Husten, weshalb ich die Wurst und das Brot von Doris dankend abgelehnt habe. Später im Restaurant habe ich ebenfalls nichts gegessen und nur einen Eistee bestellt. Nach unserem Restaurantbesuch mussten wir uns langsam auf den Rückweg machen. Renaldo, Kurt, Christian, Ursula, Karin und ich liefen runter zum Hotel. Nach dem Nachtessen ging ich meinen Koffer packen und da ich so müde war, fiel ich sofort ins Bett.
Samstag, 18.6. – Die Heimreise
Ich hatte etwas mühe heute um 6.30 Uhr aufzustehen, jedoch fühlte ich mich, trotz starkem Husten, ein bisschen besser. Nach dem Frühstück ging die Heimreise los. Nachdem Renaldo und Xavier die Koffer einluden, fuhren wir um 8.00 Uhr los. Um 13.00 Uhr kamen wir am Carparkplatz an. In Zürich angekommen war ich noch kurz mit Renaldo am Loomattfest, wo ich noch meine Eltern traf, bevor ich dann Zuhause, in der BW Rauti war und mit dem Auspacken anfing.