, Vuksic Monika

Ferien Interlaken

Sommerferien in Interlaken 2023 von Patricia Brunner

Sommerferien in Interlaken 2023

von Patricia Brunner

 
 
Samstag, 1. Juli – Die Anreise
 
Um 13.00 Uhr kamen meine Eltern in die Rauti und brachten mich in die Loomatt. Zum Glück hatten wir dieses Jahr wieder einen grossen Car. Er war neu und sehr schön.
Kurz nach 14.00 Uhr fuhren wir los und kamen zwischen 16 und 16.30 Uhr in Interlaken an. Conni und ich hatten dieses Jahr getrennte Zimmer. Ich hatte die Zimmernummer 127 und sie die Nr. 128, also gleich nebenan. Um 18.30 Uhr gab es das Nachtessen, die Vorspeise: Spargelcremesuppe und einen kalten Fleischteller, die Hauptspeise: Schweinssteak mit Kräuterbutter, Kartoffelgratin und Gemüse.
 
Sonntag, 2. Juli – Interlaken
 
Um 7.30 Uhr gingen wir frühstücken. Um 9.30 Uhr trafen wir uns zu einer Besprechung in einem Sitzungsraum im 4. Stock. Susanne informierte uns über die Ferienwoche und die Aus­flüge, die geplant waren. Heute blieben wir in Interlaken und spazierten bis ins Zentrum.
Heute war beim Hotel Victoria ein Sportanlass. Um 12.00 Uhr assen wir zu Mittag (Es gibt wieder Sandwichs).
Am Nachmittag bummelten wir erneut durch den Ort. Zurück im Hotel waren wir gespannt auf das Abendessen. Zuerst genossen wir eine Kerbelsuppe und dann einen Pilzsalat. Der Vegi-Hauptgang: Gemüseschnitzel, breite Nudeln an einer Morchelsauce und Sommergemüse. Das Dessert war et­was ungewohnt und traf nicht meinen Geschmack: Lavendelpudding. Nachher schaute ich einen Film mit Whoopie Goldberg, der bis um 23.00 Uhr dauerte. Dann ging ich ins Bett.

 Montag, 3. Juli – Mürren

Heute war ein Ausflug nach Mürren geplant. Um 10.00 Uhr fuhren wir mit dem Car nach Stechelberg und mit der Gondelbahn rauf nach Mürren.
Dort spazierten wir durch das Dorf und genossen die Aussicht auf die Berge: Eiger, Mönch und Jungfrau. Um 12.00 Uhr genossen wir das ausgiebige Pic-Nic. Als süsse Nachspeise gab es Früchte. Nachher hielten wir einen Verdauungsspaziergang. Weil bei der Mürren-/Schilthornbahn gebaut wird, fahren die ganze Zeit Baufahrzeuge (Dumper) durch das Dorf. Es war ziemlich mühsam, nicht nur für die Bau­leute, sondern auch für die Touristen und Feriengäste. Um ca. 16.00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg.
Mit der Gondelbahn fuhren wir nach Stechelberg runter und mit dem Car nach Interlaken zurück. Das heutige Nachtessen war besonders lecker: als Vorspeise Gemüsesuppe, (Salatteller), dann Lammentrecôte, Safranrisotto und Gemüse. Zum Dessert: Eiscafé. 
 
Dienstag, 4. Juli – Holzschnitzerei
 
Um 10.30 Uhr fuhren wir nach Brienz. Dort assen wir ein Pic-Nic (wieder Sandwich) und meines hat mir nicht geschmeckt. So bestand mein Mittag­essen aus einem Schoggiküchlein und einem Schoggiglace. Danach besuchten wir das Holzschnitzer-Museum. Die Holzschnitzerei in Brienz ist weitherum bekannt. Die Museumsführerin er­zählte uns spannende Geschichten über die Schnitzerei und dass Brienz früher ein ganz armes Dorf war und die Brienzer ihren Unterhalt mit der Holzschnitzerei verdienten. Nach der Füh­rung gingen wir in den Laden.
Die Brienzerfiguren gefielen mir auch, waren mir zu klein und auch zu teuer. Als wir den Laden verliessen, wartete Renaldo schon mit dem Car. Wir stiegen ein und fuhren nach Interlaken. Nach dem Nachtessen gab es ein spe­zielles Musikkonzert. 
 
Mittwoch, 5. Juli – Tierpark in Bern
 
Heute war die Wetteraussicht nicht so gut, denn Regen war angesagt. Darum nahm ich die Regenjacke mit. Wir fahren nach Bern und besuchen dort den Tierpark Dählhölzli. Dieser Tierpark ist auch ein Zoo mit exotischen Tieren. Was mich besonders nervte, dass wir nicht mit Regen gerechnet hatten, denn heute Morgen hatten wir wunderschönes sonniges Wetter. Auf der Autobahn begann es zu regnen – schade. In Bern angekommen, verschonte uns der Regen. Aber beim Eingang zum Park erwischte uns der nächste Guss.
Als Erstes besuchten wir ein Tierhaus. Dort sahen wir Totenkopfäffchen, Fische und Echsen, wie Chamäleon, Leguane usw. Auf dem Weg zum Pic-Nic-Restaurant, wo wir das Mittagessen einnahmen, hielt sich der Regen zurück. Aber kaum dort, öffneten sich die Schleusen erneut. Die Stühle und Bänke waren pitsch nass; das nervte.
Aber ich gehörte zu den Glücklichen und fand einen trockenen Platz. Etwas später wurden wir zu einer Glace eingeladen und um 15.00 Uhr fuhren wir zum Hotel zurück.
 
Donnerstag, 6. Juli – Schifffahrt
 
Heute liessen wir den Car zu Hause und fuhren mit dem Schiff nach Spiez. Um 10.00 Uhr liefen wir zum Schiffsteg. Wer nicht gut zu Fuss war, wurde mit dem Bus dorthin gebracht. Wir genossen die schöne Schifffahrt von Inter­laken nach Spiez. Als wir von Bord gingen, telefonierte ich mit meinen Bekannten und während wir in der Spiezer Bucht unser Pic-Nic einnahmen, traf der Besuch ein.

Nach dem Essen fuhren die anderen mit dem Strassenzügli los. Wir, Renaldo, Marlyse, Köbel und ich spazierten auf den Spiezberg. Köbel verliess uns und wir drei machten uns auf den Weg, zurück zum Pic-Nic-Platz. Hier verabschiedete sich auch Marlyse, und wir gingen zum Schiff und kehrten nach Interlaken zurück. In einigen Geschäften suchte ich einen Gurt, aber leider ohne Erfolg. Dann kehrten wir zum Hotel zurück.

Freitag, 7. Juli – Ballenberg
 
Heute, an unserem letzten Tag in Interlaken besichtigten wir das Freilicht­museum Ballenberg (Ich war schon öfters dort). Um 9.45 Uhr fuhren wir mit dem Car zum Ballenberg. Das ist in der Nähe von Brienz. Dort angekommen, spazierten wir durch den Park und sahen uns die alten Häuser an. An einem Haus hatte es einen Hobel, wie der Grossvater von Heidi hatte (Ge­schichte von Johanna Spyri). Man  klemmt das Stück Holz im Gerät ein und mit dem Ziehhobel, den man mit beiden Händen hält, entfernt man die Rinde. Nicht nur schauen, auch machen. Zuerst probierte es Kurt, dann ich, fast wie Spargel schälen.

Um 12.00 Uhr besuchten wir das Restaurant Bären, wo wir unser Mittag­essen, Älpler-Makronen mit Apfelmus, einnahmen. Zum Dessert spendierte uns Renaldo eine Kugel Eis. Weil es kein Schokoladeneis hatte, bestellte ich mir einen Coupe Schoggiplausch. Das ist Vanilleeis mit Mandelsplittern und heisser Schokoladensauce. Nach dem Essen spazierten wir wieder durch den Park. Beim Ausgang besuchten einige den Souvenirladen, wo ich endlich einen Gurt fand. Dazu leistete ich mir eine CD vom Trauffer. Nachher fuhren wir zurück. Im Hotel angekommen, genoss ich erst eine Dusche und dann begann ich den Koffer zu packen.

Samstag, 8. Juli – Die Heimreise
 
Die Heimfahrt ging ohne Probleme und Unregelmässigkeiten vonstatten. Herzlichen Dank unseren Chauffeuren für die sorgfältigen Fahrten ohne brenzlige Situationen.
Schade, die Ferien sind schon wieder zu Ende. Geniessen wir die Vorfreude auf das nächstes Jahr.

Patricia